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Pressemitteilung erschienen am: 06.09.2008
Täglich ein Sonnenkraftwerk

Täglich ein Sonnenkraftwerk
Pötzsch Elektroanlagenbau GmbH Fürstenwalde ist Marktführer bei Photovoltaik-Anlagen
VonFRANK GRONEBERG
Brandenburgs Wirtschaft ist mittelständisch geprägt. Darunter gibt es viele Firmen, die mit ihren Leistungen erfolgreich am Markt agieren. Ei¬nige stellt die MOZ in einer Serie vor. Heute: die Pötzsch Elektroanlagenbau GmbH in Fürstenwalde (Oder-Spree).
Fürstenwalde Wer in der Solarbranche erfolgreich sein will, muss nicht nur hohe Qualität abliefern, sondern vorausschauend planen und rechtzeitig bestel¬len. Es klingt beinahe nach vergangenen Planwirtschaft-Zeiten, wenn René Pötzsch von Lieferengpässen erzählt. „Die Nachfrage ist so stark gewachsen, dass die Hersteller von Photovoltaik-Anlagen einfach nicht hinterherkommen“, sagt der Geschäftsführer der Pötzsch Elek¬troanlagenbau GmbH und nennt als Grund die Silizium-Produktion, die derzeit weltweit hinter dem Bedarf der Solartechnik-Produzenten hinterherhinke. Geschäftsführer fest überzeugt. Und das Wachstum soll weitergehen. „Zurzeit bauen wir gut 50 Prozent aller Photovoltaik-Anlagen in Umkreis von 50 bis 80 Kilometern um Fürstenwalde ein“, weiß René Pötzsch. Da je¬de Anlage beim regionalen Ener¬gieversorger angemeldet werden müsse, kenne er seinen Marktanteil genau. Derzeit werde das Vertriebsgebiet bis nach Oranienburg und Cottbus erweitert.
Fünf bis sechs kleine Solarkraftwerke – das ist pro Arbeitstag eines – montieren die Fürstenwalder „Sonnenhandwerker“, wie sie sich selbst nennen, jede Woche, überwiegend auf Eigenheimen.
Aktuell sind das wöchentlich sogar mehr als zehn. Dazu kom¬men solarthermische Anlagen zum Erhitzen von Wasser per Sonnenkraft sowie Wärmepumpen, die der Umgebungsluft Energie entziehen. „Steigende Energiepreise wirken sich da aus“, sagt René Pötzsch, dessen Spezialwissen nicht nur im Unternehmen gefragt ist: In den östlichen Bundesländern ist er der einzige öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für das Elektrotechnikerhandwerks mit dem Spezialgebiet Photovoltaik.

Wie viele Stunden arbeiten Sie am Tag?
Das ist ganz unterschiedlich, vielleicht zehn bis zwölf Stunden. Mir macht meine Arbeit Spaß und da merke ich gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Nach dem Arbeitstag im Büro schalte ich aber ab und nutze die Zeit abends dafür, Sport zu treiben.
Wie viele Formulare müssen Sie, weil es die Bürokratie verlangt, ausfüllen?
Wir müssen wahrscheinlich sehr viele Formulare ausfüllen,
vor allem Anträge für Geneh¬migungen, und meine Mitarbei¬ter sind da sehr gut eingespielt. Unsere Branche ist in dieser Hinsicht sehr „papierintensiv“, ich betrachte das aber letztlich als notwendiges Übel.
Was würden Sie mit 100 000 Euro Fördermittel machen?
Das Geld würde ich sofort in den weiteren Ausbau des Un¬ternehmens investieren. Lehrgänge und Weiterbildungs¬seminare, angeboten von den Solartechnik-Herstellern, sind sehr kostenintensiv. Und die
technische Ausrüstung der Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter muss auch bezahlt werden.
Wie hat sich Ihr Tätigkeitsfeld verändert?
Vor vier, fünf Jahren bin ich noch selbst zu den Kunden ge¬fahren, habe auch jede Bauberatung mitgemacht. Dafür habe ich jetzt meine Spezialisten im Unternehmen.Wir sind so stark gewachsen, dass ich meine Ar¬beitszeit nur noch im Büro ver¬bringe. Außerdem erstelle ich als vereidigter Sachverständiger für Photovoltaik Gutachten
für private Auftraggeber oder auch für Gerichte.
Nutzen Sie zu Hause die Sonnenkraft?
Ich habe natürlich eine Photovoltaik-Anlage. Diese erzeugt jährlich 16 000 Kilowattstunden Strom – das ist das Vierfache des Bedarfs. Außerdem betreibe ich eine eigene Luft-Wärmepumpe und eine solarthermische Anlage für das Erhitzen von Wasser. Das ist doch ganz einfach: Von dem, das ich mei¬nen Kunden empfehle, will ich auch selbst überzeugt sein.

veröffentlicht durch: Märkische Oderzeitung (Wirtschaftsteil)
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