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Pressemitteilung erschienen am: 19.11.2009
René Pötzsch setzt auf Sonnenenergie- MOZ 19.11.2009

Von Hans-GeorG WackWitz Fürstenwalde (MOZ)
René Pötzsch ist seit 20 Jahren Un-ternehmer. Erfolgreich zudem. In dieser Zeit studiert der heute 44jährige nach der Arbeit gleich zweimal. Pötzsch ist Diplom-ingenieur im Fachgebiet Elektro, seine Abschlussarbeit schreibt er zur Thematik Photovoltaik. Weil Fachwissen allein noch keinen gu-ten Geschäftsmann macht, legt der Fürstenwalder gleich noch das Studium zum Diplom-Wirt-schaftsingenieur mit der Spezia-lisierung „Marketing“ nach. Für seinen Geschäftserfolg gibt es kein Geheimnis. „Den über-großen Teil dessen, was ich ver-diene, stecke ich in die Firma. Das ist auch heute noch so“, so Pötzsch. Als er als 24jähriger nach der Wende kopfüber den Sprung in die Selbstständigkeit riskiert, braucht er kein riesengroßes Büro und keinen protzigen Geschäfts-wagen. „Der kleine Nissan tat es auch“, so heute Pötzsch rückbli-ckend. Was er benötigt, sind Kön-nen und Glück. Beides hat er. Die frühe Ausrichtung seiner Firma auf Anlagen zur Nutzung der Son-nenenergie – lange bevor das Er-neuerbare Energien Gesetz (EEG) mit der nicht unbeträchtlichen Förderung von Wind-und Son-nenstrom durch den Staat Reali-tät wurde – gibt der anfangs klei-nen Firma den richtigen Schub. 1993 wird das erste Aggregat zur Gewinnung von Strom aus Sonne errichtet. Daneben baut Pötzsch traditionelle E-Anlagen für Rathäuser, Schulen, Kinder-gärten und Privatkunden. Mit dem EEG seit 2004 setzt die Pötzsch Elektroanlagenbau GmbH, kurz „Sonnenhandwerker“, voll und ganz auf die Projektierung und den Bau von Solaranlagen. Heute beträgt der Umsatz etwas über fünf Millionen Euro, und Sonnenhand-werker beschäftigt 29 Mitarbei-ter, darunter 17 Monteure, hat 53 Verkaufsmitarbeiter und koope-riert inzwischen deutschlandweit mit13 Montagefirmen. Die Gren-zen der Region Berlin-Branden-burg hat der Mittelständler seit 2008 verlassen. Seine Kataloge liegen inzwischen bei über 100 Baumärkten in allen Bundeslän-dern sowie bei Banken aus. Der Geschäftserfolg besteht in Paket-lösungen vom Angebot über die Projektierung bis hin zum Auf-bau und zur Finanzierung der An-lagen. „Da wir nur wenige Kilo-meter von der polnischen Grenze entfernt sind, bearbeiten wir zu-nehmend auch den polnischen Markt, der im Aufwachsen be-griffen ist“, unterstreicht Unter-nehmer Pötzsch. Ausdruck dessen ist der erste Katalog, der komplett in polnischer Sprache erschienen ist. Über die Nachfrage von So-larmodulen im Nachbarland ist Pötzsch selbst überrascht. 2010, das hat Firmenchef Pötzsch fest eingeplant, soll sich die Zahl der Handelsvertreter auf 100 erhöhen, weil das Fürsten-walder Unternehmen gute Rah-menbedingungen für Wachstum vorfindet. Gegenwärtig instal-liert seine GmbH in einer Wo-che zwölf Solaranlagen. Auf den Dächern von Einfamilienhäusern sind sie lohnende Kapitalanlagen. Sie wurden in jüngster Zeit nicht nur technisch reifer, sondern auch bedeutend billiger. Heute kostet eine Anlage für ein Einfamilien-haus komplett 18 000 Euro. Noch vor fünf Jahren mussten Investo-ren dafür bis zu 36 000 Euro be-rappen. „Ein weiteres Pfund, mit dem wir wuchern können, sind die Erträge, die das EEG den Kun-den zusichert“, so Pötzsch. Für jede eigenverbrauchte Kilowatt-stunde zahlt der jeweilige Ener-gieversorger 25 Cent. Für jede da-rüber hinaus erzeugte kWh gibt es 43 Cent. Auch wenn die För-derung 2010 um neun Prozent ab-geschmolzen wird, bleiben unter dem Strich Gewinne, weil zu-gleich die Anschaffungskosten für die Anlagen weiter sinken.

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